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Entblättern im Weinberg

Die Entblätterung steht für die Entlaubung der Blätterwand der Reben. Die Winzer nehmen diese Arbeit auf sich, um zu garantieren, dass am Rebstock eine gute Durchlüftung garantiert und eine komprimierte Sonneneinstrahlung gegeben ist. Dieser oft maschinell getätigte Vorgang ist für die jungen, wachsenden Trauben elementar. Vor allem in Zeiten, wo es stark regnet, haben es die Beeren ansonsten sehr schwer abzutrocknen. Nasse Beeren sing anfällig für Fäulnis und Krankheiten. Die durch Entblätterung garantierte intensivere Sonneneinstrahlung erhöht die Temperatur während des Reifeverlaufes in den Beeren. Rote Rebsorten profitieren durch die intensivere Sonneneinstrahlung, sie können eine resistentere Beerenhaut mit leuchtender Farbe vorweisen.

Wie funktioniert denn eigentlich das Entblättern? Hierfür werden zwei alternierende Walzen eingesetzt, die bis zu 80 % der Blätter in der Traubenzone beidseitig abnehmen. Unter dem Wort „Traubenzone“ versteht man den Bereich eines Rebstocks, wo die Weintrauben zu finden sind.

Die entfernten Blätter werden dann von einem Gebläse angesaugt. Von Hand lassen sich auch die innenliegenden Blätter entfernen, die sonst das Abtrocknen der Beeren nach Regen erschweren. Dieser Mehraufwand des Entblätterns von Hand wird durch eine höhere Ernteleistung belohnt.

Wichtig ist, dass die Winzer den richtigen Zeitpunkt wählen. Während des heißen Julis ist die Gefahr für Sonnenbrand der Trauben am größten. Deshalb sollte die Entblätterung entweder weitaus früher erfolgen, am besten um die Blütezeit, zu Beginn der Reife.

Ein kleines Update unserer Trauben, sie sind bereits so groß wie eine Erbse

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